Ein Ausblick auf das Jahr 2025: Die deutsche Stadt Hennigsdorf strebt eine Fernwärme mit 100 % erneuerbarer und CO2-neutraler Wärme an!

Die Hennigsdorfer Fernwärme soll als einen ihrer Schwerpunkte die Integration verschiedener erneuerbarer und CO2-neutraler Energieträger in ein bestehendes Fernwärmenetz unter wirtschaftlichen Bedingungen ermöglichen. Die Stadtwerke Hennigsdorf GmbH hat daher als Zwischenschritt den Auftrag, den Anteil der CO2-neutralen Wärme auf über 80 % zu erhöhen. Die vollständige CO2-Neutralität wird im Jahr 2025 zu 100 % abgeschlossen sein.

Um dieses Ziel zu erreichen, wird Abwärme aus den örtlichen Stahlwerken, große solarthermische Kollektorfelder sowie Kraft-Wärme aus der regenerativen Stromüberschussproduktion von Windkraftanlagen in das Fernwärmenetz integriert. Biomassebetriebene Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen werden bereits zu etwa 50 % der jährlichen Wärmelast genutzt. Um die Fernwärme mit fluktuierenden Abfällen und solarthermischer Wärme betreiben zu können, muss das gesamte Netz durch die Integration von zwei Wärmespeichern von 1000 und 22000 m³ zu einer Wärmedrehscheibe ausgebaut werden.

LOGSTOR ist stolz darauf, ein Partner dieses ehrgeizigen Projekts zu sein, das die Entstehung eines CO2-neutralen Fernwärmenetzes für eine ganze Stadt mit 9.800 Wohnungen und 100 Gebäuden für Gewerbe und Industrie mit einem Wärmebedarf von 120 GWh/Jahr zum Ziel hat. 

Das Projekt besteht aus zwei Bauphasen. In der ersten Phase wurde Wärme aus dem Stahlwerk entnommen und schließlich in das Fernwärmenetz der Stadt Hennigsdorf eingespeist. Hierfür haben wir Folgendes geliefert:

  • 1.692 m von DN300
  • 312 m von DN250
  • 240 m von DN200

Die zweite Bauphase, die Fontanesiedlung Hennigsdorf, hat bereits begonnen, an die wir Folgendes geliefert haben:

  • 1.700 m von DN150

Henric Thomas, Area Sales Manager – hetho@logstor.com